{"id":1931,"date":"2012-10-31T01:59:45","date_gmt":"2012-10-31T00:59:45","guid":{"rendered":"http:\/\/johannazweiger.wordpress.com\/?p=1931"},"modified":"2012-10-31T01:59:45","modified_gmt":"2012-10-31T00:59:45","slug":"korkboden-chlor-und-kameras-unterschiede-zwischen-osterreich-und-england-die-vielen-nicht-bewusst-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/johannazweiger.at\/?p=1931","title":{"rendered":"Korkb\u00f6den, Chlor und Kameras. Unterschiede zwischen \u00d6sterreich und England, die vielen nicht bewusst sind."},"content":{"rendered":"<p>Seit \u00fcber einem Monat residiere ich nun in England. Viel ist in der Zwischenzeit passiert, viele Orte und Menschen durfte ich schon kennenlernen. Nun ist es an der Zeit, sich die Unterschiede zwischen meiner alten und meiner neuen Heimat ein bisschen n\u00e4her anzusehen. Alles sehr subjektiv und ohne jeden Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit nat\u00fcrlich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/lululemonathletica\/4109465330\/\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1932\" title=\"photo by lululemon athletica (flickr)\" alt=\"\" src=\"http:\/\/johannazweiger.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lululemon-athletica_flickr.jpg?w=300\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/johannazweiger.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lululemon-athletica_flickr.jpg 500w, https:\/\/johannazweiger.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lululemon-athletica_flickr-150x150.jpg 150w, https:\/\/johannazweiger.at\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/lululemon-athletica_flickr-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>B\u00e4der.<\/strong> Die englischen B\u00e4der, die ich bisher gesehen habe, unterscheiden sich fundamental von denen, die ich von zu Hause kenne. Hier sind viele Badezimmerb\u00f6den aus Laminat (einmal hab ich sogar einen Korkboden gesehen!) und Fliesen gibt es nur bei der Dusche\/Badewanne bzw. dem Waschbecken. Die restlichen W\u00e4nde sind einfach mit Farbe gestrichen. Total weird. Die Klosp\u00fclungen sehen auch anders aus als daheim (silbriger Hebel), das Wasser richt mega nach Chlor und der Wasserdruck ist oft sehr gering (beim Duschen nicht so toll). Au\u00dferdem ist das Aufdrehen der Wasserh\u00e4hne immer ein Abenteuer (es gibt meist einen f\u00fcr hei\u00dfes und einen f\u00fcr kaltes Wasser). Entweder man verbrennt sich die H\u00e4nde oder es kommt fast kein Wasser heraus. Das erfordert einiges an Fingerspitzengef\u00fchl!<br \/>\n<strong>Busse.<\/strong> Hier in Derby kommen Busse generell nie dann, wann sie sollten. Fahrpl\u00e4ne mit Haltestellenangaben sind auch selten. Ich fahr deshalb ungern mit dem Bus, man wei\u00df einfach nie, was auf einen zukommt. Au\u00dferdem ist es teuer und da es zwei gro\u00dfe Busunternehmen gibt, ist das mit einer Monatskarte auch nicht so easy. Ach ja, man verabschiedet sich \u00fcbrigens beim Busfahrer wenn man aussteigt &#8211; mit der H\u00f6flichkeit wird eben nie gespart.<br \/>\n<strong>Kameras.<\/strong> Sie sind oft versteckt und sie sind \u00fcberall. \u00dcberwachungskameras (man spricht von &#8220;CCTV&#8221; = closed circuit television) spielen im UK ganz klar eine wichtige Rolle. An jeder Ecke hei\u00dft es hier &#8220;CCTV is in operation&#8221;, unter anderem auch in meiner Schule. Der Mann meiner Chefin meinte, dass er sich dadurch sicherer f\u00fchle und ohnehin nichts zu verbergen h\u00e4tte. Mir kommt das trotzdem etwas komisch vor, immer und \u00fcberall gefilmt zu werden. <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/2012\/sep\/11\/cctv-cameras-school-changing-rooms\">Hier<\/a> ein aktueller Artikel vom &#8220;Guardian&#8221; zu diesem Thema.<br \/>\n<strong>Milch.<\/strong> Nicht nur, dass man die Milch in diesen wei\u00dfen Plastikkanistern verkauft, die wir aus den USA kennen, nein, es gibt auch noch einen &#8220;Milchmann&#8221;. Man kann sich also jeden Tag ein paar Pints frische Milch an die Haust\u00fcre liefern lassen. Wo man die &#8220;bestellen&#8221; muss, wei\u00df ich allerdings (noch) nicht.^^<br \/>\n<strong>Ma\u00dfeinheiten.<\/strong> Pints und Meilen kennen wir ja irgendwie. Ein Pint of Guinness bestellt man sich schlie\u00dflich auch in \u00d6sterreich manchmal, eine Meile ist ungef\u00e4hr eineinhalb Kilometer. Bekommt man es allerdings mit stone und yards zu tun, dann wird es schwierig. Vor allem die Infos zu Pannenstreifen auf der Autobahn (auf Englisch: &#8220;hard shoulder&#8221;) sind oft mit yards angegeben. Mittlerweile wei\u00df ich: Ein Yard entspricht in etwa einem Meter (0,91 m) und ein stone entspricht 6,35 kg. Das hier aber auch ALLES anders sein muss! Na wenigstens gibt es Grad Celsius. \ud83d\ude42<br \/>\n<strong>Einkaufen.<\/strong> Grunds\u00e4tzlich ist das Einkaufen in England nicht unbedingt anders als in \u00d6sterreich, jedoch gibt es in vielen Superm\u00e4rkten zus\u00e4tzlich zu den gew\u00f6hnlichen Kassen sogenannte &#8220;self checkouts&#8221;. Selbige kannte ich bis dato nur von Ikea. Hier sind sie aber allgegenw\u00e4rtig. Ob man dadurch wirklich schneller ist, wage ich zu bezweifeln. Bei vielen Gesch\u00e4ften (z.B. Primark oder Boots) wird man beim Zahlen \u00fcbrigens aufgerufen (&#8220;cashier number 5 please&#8221; etc.) &#8211; das ist recht praktisch, vor allem, wenn es \u00fcber 10 Kassen gibt &#8230; UND: Heute bei Primark f\u00fchrte ich folgenden Dialog an der Kassa: <em>&#8220;Hello!&#8221; &#8211; &#8220;Hi love!&#8221; &#8230; &#8220;That&#8217;s 5.99, sweetheart.&#8221; &#8211; &#8220;Here you are &#8230; Thank you, bye!&#8221; &#8211; &#8220;Thanks, <\/em><em>darling, <\/em><em>bye!&#8221;<\/em> Kein Scherz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit \u00fcber einem Monat residiere ich nun in England. Viel ist in der Zwischenzeit passiert, viele Orte und Menschen durfte ich schon kennenlernen. 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