Busan, der Weg zum Vegetarismus und zurück nach Hause (18.-22.06.2016)

18. Juni – Zeit, um aus dem Studentenheim auszuziehen. Am Abend davor meinte meine Zimmerkollegin noch, dass ihre Mutter gleich in der Früh all ihr Zeug abholen und dass sich das alles wunderbar ausgehen würde. Immerhin mussten wir ja bis 14 Uhr das Zimmer komplett geräumt und geputzt haben, ich persönlich musste schon um 11 Uhr 30 draußen sein, denn um 12 Uhr 40 ging mein (unser) Zug nach Busan. Meine Freundin Lucy, die ja aus Busan stammt, hatte im Vorfeld die Zugkarten organisiert. Ich begann also schon gleich nach dem Aufstehen mit dem Putzen, denn ausgeräumt hatte ich schon...

Der Countdown zur Normalität (13.-17.06.2016)

“Ich werd da morgen einfach hingehen und irgendwas hinschreiben …” – “Wieso morgen?” – “Naja, bei der Prüfung morgen!” – “Morgen is ja nix, da haben wir frei?!” – “Wie?!” … 😀 Jaaaa, die gute Megan glaubte wirklich, dass unsere Abschlussprüfung im Fach “Introduction to the World of Religion” am Dienstag sein würde. Gut, dass ich ihr bei unserer pseudo study session am Montag gesagt habe, dass sie ja eh noch bis Donnerstag Zeit hat. 😉 Woche 15 in Seoul war also geprägt vom Lernen und dem Abschiednehmen, denn nach den beiden Prüfungen am Donnerstag musste ich schon bald aus...

Licht und Schatten (06.-12.06.2016)

Ich finde ja, die Postings in sozialen Netzwerken und auf Blogs sollten manchmal ehrlicher sein. Nicht immer ist alles lecker, süß, schön oder sonst was. Manchmal gibt es Tage, da fühlt man sich einsam, unmotiviert, nicht am richtigen Ort. Und diese Tage gibt es selbstredend auch während eines Auslandssemesters. Insgesamt war und ist meine Zeit in Korea natürlich wirklich super. Ich habe in diesen dreieinhalb Monaten so viele nette Leute kennengelernt, tolle Sachen erlebt, viel gutes Essen genossen und auch so manch Überraschendes über die koreanische Kultur gelernt, dass ich mich eigentlich überhaupt nicht beschweren dürfte. Aber dennoch – manchmal...

Samt “Restfetzen” zur Religionsexkursion… (30.05.-05.06.2016)

Heiß, intensiv und ziemlich “partylastig” – so lässt sich Woche Nummer 14 in Seoul wohl am besten zusammenfassen. Montagmittag traf ich meine Gruppenkollegen vom Englischclub, um unsere Präsentation für die Diskussionssession am Abend zu finalisieren. Wir haben uns das Thema “Kulturen mischen vs. Kulturen bewahren” ausgesucht und ich glaube, dass das für alle recht interessant war. Kurios dabei: Einer meiner Gruppenkollegen ist tatsächlich mit Anzug und Krawatte aufgetaucht, ich war mit kurzer Hose und ärmellosem Shirt wohl etwas “underdressed”. 😀 Ebenfalls sehr lustig war dann die after party, bei der der neue Präsident und sein Vize jeweils eine ganze Flasche Soju...

Die alten Koreanerinnen im Loveland … (23.-29.05.2016)

Woche 13 in Korea war so wie die Woche davor sehr heiß, zumindest in Seoul. Bei rund 30 Grad besuchten Michael und ich am Montagvormittag den größten Palast der Stadt – Gyeongbokgung. Ich war zwar mit dem HUG-Club schon einmal dort gewesen, hatte aber keine Führung gemacht. Außerdem gingen wir damals nicht in den eigentlich schönsten Teil der Anlage, nämlich zu “Hyangwonjeong”, einem kleinen sechseckigen Pavillon inklusive Teich, der etwas versteckt im Norden der Anlage liegt. Sprich, der zweite Besuch hat sich absolut ausgezahlt. Zu Mittag trafen wir einige meiner Kollegen vom Englischklub, um unsere Präsentation für die Session eine...