Cherry blossom madness (04.-10.04.2016)

Inzwischen ist es endgültig Frühling. Schon in den vergangenen beiden Wochen sind viele Kirschbäume hier in Südkorea in Blüte gestanden, aber in der 6. Woche meines Auslandssemesters waren es besonders viele. Auch am Campus der Sogang University konnte man so manchen blühenden Baum bestaunen – wunderschön! :)

Montag und Dienstag stand wieder der normale Unialltag an – Lehrveranstaltungen, floor meeting inklusive Zimmerkontrolle und eine Abgabe (Filmreview über den koreanischen Animationsfilm Oseam). Für den Mittwochabend hat der HUG-Klub dann wieder ein sehr nettes Event, nämlich einen Spieleabend mit traditionellen koreanischen Spielen organisiert. coque iphone 8 Dabei hat jeder exchange student einen eigenen Tutor bekommen, der einen den ganzen Abend über begleitet hat. Wir haben folgende Spiele gespielt: 1. OMOK (오목) – zwei Spieler legen abwechselnd weiße und schwarze Steine auf ein Spielbrett, wer zuerst fünf Steine in einer vertikalen, horizontalen oder diagonalen Linie legen kann, gewinnt. 2. DDAK-JI-CHI-GI (딱지치기) – Ziel dieses Spiels ist es, das gefaltete Papierquadrat des anderen Spielers “umzudrehen”. Dafür muss man sein “Daak-ji” mit aller Wucht auf den Boden schmettern … gar nicht leicht!^^ 3. YUT NORI (윷놀이) – bei diesem Brettspiel geht es darum, den Spielstein des eigenen Teams so schnell wie möglich wieder an den Startpunkt zurückzubringen. coque iphone 6 Dafür werden vier hölzerne Stäbe auf den Boden geworfen, die bestimmen, wie viele Felder man auf einmal nach vor rücken darf. 4. AL-GGA-GI (알까기) – dabei muss man die weißen bzw. schwarzen Steine des anderen Spielers durch “Schnepfen” (gibt es dafür ein hochdeutsches Wort?!) der eigenen Steine vom Spielbrett befördern, wobei man die eigenen nicht auch noch vom Brett schmeißen sollte (was mir oft passiert ist^^). coque iphone en ligne Ein sehr netter Abend! Erfreulich war auch der Donnerstag, denn da bekamen wir das zweite Quiz des Koreanisch-Kurses zurück und siehe da – 15,5 von 16 Punkten! Ich war zufrieden! :) Absolutes Highlight der Woche war dann aber der Freitag, der ganz im Zeichen der Kirschblüten gestanden ist. Laura und ich haben uns schon um 8 Uhr morgens getroffen (so früh bin ich schon seit seeeehr langer Zeit nicht mehr aufgestanden! :D) und sind nach einem schnellen Frühstück, bei dem wir zufällig mit einem Deutsch sprechenden Kunstprof unserer Uni ins Gespräch gekommen sind, zum “Yeongdeungpo Yeouido Spring Flower Festival” gefahren. Yeouido ist eine sehr große Insel im Han-Fluss, auf der es nicht nur viele Kirschbäume gibt, sondern auch das National Assembly Building (sprich das koreanische Parlament), das 250 m hohe “63 Building” (einst das höchste Gebäude Koreas) und viele weitere Bank- und Finanzgebäude. Das Kirschblütenfestival auf Yeouido erstreckt sich über eine lange Straße in einem Halbkreis und zählt zu den beliebtesten der Stadt – kein Wunder, die Bäume dort sind auch wirklich sehr schön! Außerdem gibt es einige Stände, bei denen man etwa essen oder eine Karikatur von sich zeichnen lassen kann. Um einige gute Fotos zu bekommen, sind Laura und ich sogar ein bisschen klettern gegangen. 😀 Hier die Bilder: Noch am Vormittag sind wir dann weiter zu einem anderen Kirschblütenfestival auf der anderen Seite der Stadt. Ziel war es, die Menschenmassen, die sich gewöhnlich am Nachmittag bei den Festivals einfinden, so gut es geht zu umgehen … coque iphone pas cher Und tatsächlich war es auch beim “Seokchonhosu Lake Cherry Blossom Festival” zum Glück nicht allzu voll. Hier haben wir auch noch Mai aus Norwegen sowie Veronika und Denisa aus Tschechien getroffen, drei exchange students, die ebenfalls das Festival schon am Freitag (Tag 1 des Festivals) sehen wollten. Viele andere exchange students haben es nämlich am Samstag besucht, denn der HUG-Klub hatte mehrere field trips organisiert – einen eben auch nach Seokchon. coque iphone xs Leider konnte ich keinen dieser Trips besuchen, da ich am Samstag mit einem meiner Seminare eine Exkursion mitmachen musste … Das ist auch schon das Stichwort: Am Samstag trafen wir uns schon um 9 Uhr morgens, um gleich gegenüber der Sogang University die Zeugen Jehovas zu besuchen – nein, das ist kein Scherz.^^ Unser Prof meinte, um die verschiedenen Religionen besser verstehen zu könnten, müssten wir sie einmal quasi live erleben … und genau das machten wir auch. Nach den Zeugen Jehovas (die sogar Übersetzer organisiert hatten und unfassbar freundlich waren^^) ging es zur Unification Church, einer 1954 vom Koreaner Sun Myung Moon gegründeten, christlichen Bewegung. Eine sehr schräge Sache – ich sage nur arrangierte Ehen und Massenhochzeiten. coque iphone 5 Trotzdem hat die “Vereinigungskirche”, wie sie meist genannt wird, etwa in den USA sehr viele Mitglieder. coque iphone xr Schließlich waren wir noch bei einem buddhistischen Glaubenszentrum, das zum Shinnyo-Buddhismus – einer Strömung, die großen Wert auf Glaubenspraxis im Alltag legt – gehört. Viel mehr habe ich hier leider nicht mitnehmen können, denn sowohl der gezeigte Film als auch die Rede eines Priesters (?) waren auf Koreanisch. Wir exchange students hatten somit mehr als eine Stunde lang keine Ahnung, worum es eigentlich geht. :( Naja, vielleicht wird uns das ja am Dienstag noch einmal erklärt. Jedenfalls war es ein teilweise interessanter, aber phasenweise auch sehr mühsamer field trip. Den Abend habe ich dann mit einer Mädelsrunde aus den USA in Sinchon verbracht – hier ein paar Eindrücke dieser wirklich sehr coolen Gegend bei Nacht: Sonntag = Tag der Hausarbeit und des Musikhörens – auch das gehört dazu.

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