Korkböden, Chlor und Kameras. Unterschiede zwischen Österreich und England, die vielen nicht bewusst sind.

Seit über einem Monat residiere ich nun in England. Viel ist in der Zwischenzeit passiert, viele Orte und Menschen durfte ich schon kennenlernen. Nun ist es an der Zeit, sich die Unterschiede zwischen meiner alten und meiner neuen Heimat ein bisschen näher anzusehen. Alles sehr subjektiv und ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit natürlich. Bäder. Die englischen Bäder, die ich bisher gesehen habe, unterscheiden sich fundamental von denen, die ich von zu Hause kenne. Hier sind viele Badezimmerböden aus Laminat (einmal hab ich sogar einen Korkboden gesehen!) und Fliesen gibt es nur bei der Dusche/Badewanne bzw. dem Waschbecken. Die restlichen Wände...

“AND ON THE SIXTH DAY, GOD CREATED MANchester.” (08. bis 14. Oktober 2012)

Woche zwei in England begann mit einem großen Malheur: In der Schule gibt es ja in den  meisten Klassenzimmern zwei “Tafeln”, ein interactive board und ein white board. Beide sind bekanntlich weiß und sehen im Grunde auch gleich aus. Deshalb hab ich am Montag mit voller Freude auf das interactive board mit einem white board-Stift geschrieben, Zitat Sarah: “That breaks it!” Gott sei Dank konnte mir der “IT guy” der Schule helfen und das Geschriebene wieder runterlöschen. Jesus, ich dachte schon, dass ich ein neues board kaufen muss! :O Dienstag: Die Scheiben des Autos meiner Chefin sind in der Früh...

Rote Stühle machen alles besser. (04. bis 07.10.2012)

Am Donnerstag (4. Oktober) ging es nach der Schule mit Sarah, der Französisch-Assistentin, in die Innenstadt zum Einkaufen. Der Bus fährt direkt bei der Schule weg, was zwar sehr praktisch ist, jedoch kostet eine Karte (Schule-Stadtzentrum) umgerechnet über 2 Euro! Ist also verdammt teuer. Nachher war ich mit Michele, die mich dankenswerterweise abgeholt hat, noch schnell bei Mark’s & Spencer. Dort glaubte die Verkäuferin an der Kassa doch tatsächlich, dass ich Micheles Tochter sei! 😀 Anyway, das viele Herumlaufen am Donnerstag hat mir wieder einmal gezeigt, wie unbequem Ballerinas sein können. Gott sei Dank gibt es Pflaster und Turnschuhe am...

Rote Stühle machen alles besser. (04. bis 07.10.2012)

Am Donnerstag (4. Oktober) ging es nach der Schule mit Sarah, der Französisch-Assistentin, in die Innenstadt zum Einkaufen. Der Bus fährt direkt bei der Schule weg, was zwar sehr praktisch ist, jedoch kostet eine Karte (Schule-Stadtzentrum) umgerechnet über 2 Euro! Ist also verdammt teuer. Nachher war ich mit Michele, die mich dankenswerterweise abgeholt hat, noch schnell bei Mark’s & Spencer. Dort glaubte die Verkäuferin an der Kassa doch tatsächlich, dass ich Micheles Tochter sei! 😀 Anyway, das viele Herumlaufen am Donnerstag hat mir wieder einmal gezeigt, wie unbequem Ballerinas sein können. Gott sei Dank gibt es Pflaster und Turnschuhe am...

Hier sind alle süchtig. (30.09. bis 03.10.2012)

Sonntag ist der Tag des Herrn. Und deshalb gehe ich bereits am 2. Tag in England brav in die Kirche – in eine anglikanische versteht sich. Meine Chefin und ich fahren in die St. Matthews-Kirche in Darley Abbey, einem kleinen Ort nicht weit von Allestree. Die Kirche sieht eigentlich viel eher wie eine Festung aus, richtig mittelalterlich. Ich bin gespannt. Der Gottesdienst beginnt. Eine Horde Frauen und Männer unterschiedlichen Alters begeben sich in langen weißen Gewändern in die Bänke neben dem Altar. Ich denke mir noch, dass die da aber viele Ministranten haben. Wenig später erkenne ich, dass das in...

Hier sind alle süchtig. (30.09. bis 03.10.2012)

Sonntag ist der Tag des Herrn. Und deshalb gehe ich bereits am 2. Tag in England brav in die Kirche – in eine anglikanische versteht sich. Meine Chefin und ich fahren in die St. Matthews-Kirche in Darley Abbey, einem kleinen Ort nicht weit von Allestree. Die Kirche sieht eigentlich viel eher wie eine Festung aus, richtig mittelalterlich. Ich bin gespannt. Der Gottesdienst beginnt. Eine Horde Frauen und Männer unterschiedlichen Alters begeben sich in langen weißen Gewändern in die Bänke neben dem Altar. Ich denke mir noch, dass die da aber viele Ministranten haben. Wenig später erkenne ich, dass das in...

Andere Länder, anderes Wasser (28.09. und 29.09.2012)

Nun bin ich also in England. Dem Land der schlechten Küche und des schlechten Wetters. Aber so schlecht ist das alles gar nicht. Grade eben scheint mir die Morgensonne auf die Füße und später kann ich mich auf einen wunderbaren Lunch mit meiner „Gastfamilie“ freuen. Okay, Gastfamilie ist in diesem Fall wohl das falsche Wort … denn ich wohne seit meiner Ankunft vor rund einer Woche bei meiner Chefin Michele (Head of Languages an der Derby High School). Sie und ihre Familie haben ein wunderschönes Haus in Allestree, einer ruhigen Wohngegend im Norden von Derby. Aus diesem wunderschönen Haus werde...