A whole new world … oder “Shut up!” (03. – 09.06.2013).

Nach einer langen Zugfahrt von Loughborough nach London komme ich am Sonntagabend (01. Juni) bepackt wie ein Esel endlich nach St. Pancras. Dort heißt es erst einmal: Wo ist die U-Bahn und welche muss ich nehmen? Da gibt es eine rote, eine blaue, eine grüne … und jeweils zwei Richtungen auch noch. Jeeeeez. Nach längerem Suchen, Ticketkauf und furchtbar anstrengendem Gepäckschleppen über scheinbar endlose Treppen finde ich dann doch noch den richtigen Bahnsteig und meine allererste U-Bahnfahrt in London kann beginnen. Ich komme schließlich in eine nette Wohnstraße im Gebiet Epping Forest (Essex). Die Häuser sind größtenteils weiß, haben bunte...

“I mog di, kruzifix!” (04. – 10.02.2013)

Die 17. Woche meiner Sprachassistenz begann mit einer netten Geste meinerseits, denn ich hatte mich entschlossen, dem Musiklehrer an meiner Schule, der mir gute Tipps für das Vorsingen in der Vorwoche gegeben hatte, eine gute Flasche Rotwein zu schenken und er freute sich sehr. 🙂 Außerdem an diesem Tag: Ich telefonierte im staff room mit meiner Mamsch (natürlich auf Stoasteirisch), was meine Kolleginnen recht amüsant fanden. Sarah meinte: “Klingt ein bisschen wie Bayrisch … da heißt ‘Ich mag dich’ auch ‘I mog di, kruzifix!'” 😀 Abends: Probe für das Joint Choral-Konzert am Samstag. Am Dienstagmorgen telefonierte ich wieder, dieses Mal...

Ely & Cambridge: Weihnachtskatzen, Radfahrer und Mülltonnenmusikanten. (26.11. – 02.12.2012)

Womit beginnt eine gute Woche? Richtig. Mit Fortgehen. 😀 Am Montag der 9. Woche im schönen Engeland ging es also wieder einmal mit den Leuten aus der Howard St in die Pubs der Stadt. Besonders gefallen hat mir dieses Mal “The Blessington Carriage”, eines der bekanntesten Pubs in Derby. Zwei meiner homies arbeiten nämlich dort und haben auch viele deren Musikplaylisten erstellt – I like! Tagsdarauf tingelten wir zusammen ins Kino (wiederum im Westfield^^) und zogen uns den neuen “James Bond” rein. Obwohl ich mich ja mit dieser Materie bis dato nicht wirklich auseinandergesetzt habe, fand ich” Skyfall” echt gut....

Unser Einkaufszentrum kann alles. (19. – 25.11.2012)

Woche Nr. 8 in England begann mit einem großen Malheur für mich: Als ich in der Früh meine Brille putzte, hatte ich plötzlich eines der beiden Gläser in der Hand – die Fassung war gebrochen. 🙁 Ich stellte mich schon darauf ein, eine neue kaufen zu müssen, aber dank der genialen Idee meines Bros, sie doch einfach beim Optiker löten zu lassen (auf Englisch “solder” – wieder was gelernt!) bezahlte ich am Ende nur 12 Pfund. Puh, noch mal Glück gehabt. Dienstag: Besuch aus Österreich kommt an, Mittwoch: meine Chefin feiert runden Geburtstag und wird in der Schule (sogar von...

“Wou sixt du di in ana hoibn Stund?” (12. – 18.11.2012)

Die vergangene Woche sollte eigentlich ruhig beginnen, schließlich war ja die Woche zuvor durchaus stressig (heim nach Österreich, graduieren, Freunde und Verwandte treffen, wieder zurück nach England usw.). Doch wie das eben so ist, kam am Ende alles anders und so ging ich am Montag zusammen mit meinen homies aus der Howard St fort. Vorher bekam ich noch die Möglichkeit, meine neue Mitbewohnerin bei ein paar Bierchen näher kennenzulernen. Scheint ganz nett zu sein (auch wenn sie “One Direction” mag :D). Man mag es nicht glauben, aber sogar an einem Montag ist in Derby ganz schön was los! Die Studenten...

“AND ON THE SIXTH DAY, GOD CREATED MANchester.” (08. bis 14. Oktober 2012)

Woche zwei in England begann mit einem großen Malheur: In der Schule gibt es ja in den  meisten Klassenzimmern zwei “Tafeln”, ein interactive board und ein white board. Beide sind bekanntlich weiß und sehen im Grunde auch gleich aus. Deshalb hab ich am Montag mit voller Freude auf das interactive board mit einem white board-Stift geschrieben, Zitat Sarah: “That breaks it!” Gott sei Dank konnte mir der “IT guy” der Schule helfen und das Geschriebene wieder runterlöschen. Jesus, ich dachte schon, dass ich ein neues board kaufen muss! :O Dienstag: Die Scheiben des Autos meiner Chefin sind in der Früh...

Rote Stühle machen alles besser. (04. bis 07.10.2012)

Am Donnerstag (4. Oktober) ging es nach der Schule mit Sarah, der Französisch-Assistentin, in die Innenstadt zum Einkaufen. Der Bus fährt direkt bei der Schule weg, was zwar sehr praktisch ist, jedoch kostet eine Karte (Schule-Stadtzentrum) umgerechnet über 2 Euro! Ist also verdammt teuer. Nachher war ich mit Michele, die mich dankenswerterweise abgeholt hat, noch schnell bei Mark’s & Spencer. Dort glaubte die Verkäuferin an der Kassa doch tatsächlich, dass ich Micheles Tochter sei! 😀 Anyway, das viele Herumlaufen am Donnerstag hat mir wieder einmal gezeigt, wie unbequem Ballerinas sein können. Gott sei Dank gibt es Pflaster und Turnschuhe am...

Rote Stühle machen alles besser. (04. bis 07.10.2012)

Am Donnerstag (4. Oktober) ging es nach der Schule mit Sarah, der Französisch-Assistentin, in die Innenstadt zum Einkaufen. Der Bus fährt direkt bei der Schule weg, was zwar sehr praktisch ist, jedoch kostet eine Karte (Schule-Stadtzentrum) umgerechnet über 2 Euro! Ist also verdammt teuer. Nachher war ich mit Michele, die mich dankenswerterweise abgeholt hat, noch schnell bei Mark’s & Spencer. Dort glaubte die Verkäuferin an der Kassa doch tatsächlich, dass ich Micheles Tochter sei! 😀 Anyway, das viele Herumlaufen am Donnerstag hat mir wieder einmal gezeigt, wie unbequem Ballerinas sein können. Gott sei Dank gibt es Pflaster und Turnschuhe am...

Hier sind alle süchtig. (30.09. bis 03.10.2012)

Sonntag ist der Tag des Herrn. Und deshalb gehe ich bereits am 2. Tag in England brav in die Kirche – in eine anglikanische versteht sich. Meine Chefin und ich fahren in die St. Matthews-Kirche in Darley Abbey, einem kleinen Ort nicht weit von Allestree. Die Kirche sieht eigentlich viel eher wie eine Festung aus, richtig mittelalterlich. Ich bin gespannt. Der Gottesdienst beginnt. Eine Horde Frauen und Männer unterschiedlichen Alters begeben sich in langen weißen Gewändern in die Bänke neben dem Altar. Ich denke mir noch, dass die da aber viele Ministranten haben. Wenig später erkenne ich, dass das in...

Hier sind alle süchtig. (30.09. bis 03.10.2012)

Sonntag ist der Tag des Herrn. Und deshalb gehe ich bereits am 2. Tag in England brav in die Kirche – in eine anglikanische versteht sich. Meine Chefin und ich fahren in die St. Matthews-Kirche in Darley Abbey, einem kleinen Ort nicht weit von Allestree. Die Kirche sieht eigentlich viel eher wie eine Festung aus, richtig mittelalterlich. Ich bin gespannt. Der Gottesdienst beginnt. Eine Horde Frauen und Männer unterschiedlichen Alters begeben sich in langen weißen Gewändern in die Bänke neben dem Altar. Ich denke mir noch, dass die da aber viele Ministranten haben. Wenig später erkenne ich, dass das in...