Die zweite Hälfte des ersten Monats.

Meine dritte Woche in Stuttgart war natürlich vor allem vom Beginn der Vorlesungen gekennzeichnet (siehe dazu das Posting zuvor). Kurioserweise gab es aber an jedem der Arbeitstage einen Grund auszugehen: Einmal mit meinen lieben Kollegen vom Radioworkshop, dann wieder ging es zum Fußball schauen ins französische Bistro, am Donnerstag fand das alljährliche Kükengrillen an der Hdm statt und am Freitag stand die Geburtstagsfeier eines schottischen Erasmusstudenten an.  Wie gesagt: We party hard! Aber abgesehen von meinen Lehrveranstaltungen und den vielen Feten gab es in der dritten Woche auch noch andere Aktivitäten: Am Mittwoch zum Beispiel, da besuchte ich nämlich einen...

Leben. Hier und dort.

Es gibt einige Unterschiede was das Leben / Studium in Graz und das in Stuttgart betrifft: Erstens die Sprache (Steirisch dürft ich hier nicht reden, wobei ich Schwäbisch relativ gut verstehe^^) und zweitens ist Stuttgart mit seinen 600.000 Einwohnern natürlich dezent größer als Graz. Aber abgesehen davon hab ich noch andere Unterschiede bemerkt. Öffis, das WG-Leben, meine Lehrveranstaltungen und natürlich das Partyleben sollen also die Themen in meinem aktuellen Podcast sein. Viel Spaß beim Anhören! Unterschiede Graz – Stuttgart

Nun kann das Spiel beginnen.

Die zweite Woche hier im schönen Stuttgart sollte wesentlich angenehmer werden als die erste: Keine Bürokratie mehr und meine Seminararbeit war auch (endlich) erledigt. Am Dienstag (8. März) hatte ich sogar frei und konnte deshalb zum IKEA in Sindelfingen (etwas außerhalb von Stuttgart) fahren. Ich hatte schon befürchtet, dass ich so wie in München wieder drei Stunden pro Fahrt rechnen muss (in München sind die beiden IKEAs mit den Öffis echt schlecht zu erreichen), doch meine Befürchtungen waren unbegründet. Zuerst die S-Bahn, dann nen Regionalbus, der direkt beim IKEA hält. Sehr fein. Hab sogleich € 70 dort gelassen, denn die...

Now you’re in Stuttgaaaart!

Immer wieder ist es dasselbe Spiel: Man bereitet sich monatelang auf ein Ereignis vor und am Ende realisiert man es doch erst, wenn es eintrifft. So ging es mir auch, als ich am letzten Tag im Februar 2011 nach Stuttgart kam. Morgens um 05.45 Uhr verließ ich vollgepackt wie ein Esel den Grazer Hauptbahnhof und trat meine Reise ins Ungwisse an. Mit im Gepäck: Gute Musik, eine Jause von der Mama und leider kein Glätteisen (das ging in meine drei fetten Koffer bzw. Taschen nicht mehr rein^^). Acht Stunden Zugfahrt. Auf den ersten Blick eine Ewigkeit, doch ich hatte Glück...